SPD-Chef Franz Müntefering verzichtet auf den Parteivorsitz. Als Nachfolger ist Umweltminister Sigmar Gabriel im Gespräch. Denn SPD-Spitzenkandidat Steinmeier wird "nur" Oppositionsführer im Bundestag.
Wenn GM Opel doch nicht verkauft, will die Belegschaft die für die Sanierung nötigen Entgeltkürzungen doch nicht akzeptieren. Auch deutsche Politiker reagieren wütend auf den möglichen doch-nicht-Verkauf an Magna.
Kanzlerkandidat Steinmeier startet in den (fast aussichtslosen) Wahlkampf. Gesundheitsministerin Schmidt ist nach der "Dienstwagen-Affäre" nicht mehr mit von der Partie.
Die Minister Scholz, Zypries und Tiefensee sind mit Dienstwagen aber ohne Chauffeur im Urlaub unterwegs. Alle drei haben die private Nutzung aber versteuert.
Wohlfahrt wirkt in der Wirtschaftskrise stabilisierend. Politiker freuen sich über das Funktionieren des Systems. Doch es fließt bereits jeder dritte Euro in Soziales.
Der von der deutschen Regierung geplante "Super-Gipfel" zur Opel-Übernahme endete im Desaster. Die US-Regierung schickte einen drittklassigen Vertreter und GM forderte in letzter Sekunde 300 Mio. Euro.
Bei dem Treffen sollen die Angebote der potenziellen Investoren geprüft werden. Alle drei wollen angeblich Staatsgarantien in Milliardenhöhe und einen Stellenabbau. Laut "Spiegel" liegt Magna in einem GM-Ranking auf Platz eins.
Fiat und Magna haben am Mittwochabend ihre Angebote für den deutschen Autobauer abgegeben. Auch der US-Finanzinvestor Ripplewood mischt mit. Die deutschen Minister wollen die Konzepte diese Woche erörtern.
Laut AMS waren per 15. April 47.306 Beschäftigte in Österreich von Kurzarbeit betroffen. Bis 1. Mai kommen fix 14 Betriebe hinzu, 58 weitere sind "sehr wahrscheinlich". Die Kosten betragen bisher mehr als 151 Mio. Euro.
Die Flucht in die „programmierte“ Insolvenz wird immer plausibler, auch der Fluchtplan nimmt konkrete Züge an. In Deutschland steigt der Druck auf Merkel, Staatshilfen für Opel zuzustimmen.
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