Die außenpolitische Sprecherin der Grünen Ernst-Dziedzic übt in einem Interview Kritik an Österreichs Abstimmungsverhalten. Eine Enthaltung wäre „angemessen gewesen“. Ihre Partei relativiert die Kritik später: „Vorgangsweise findet Zustimmung“.
Österreich, Israel und die USA stimmen mit elf weiteren Staaten gegen eine von arabischen Ländern eingebrachte UN-Resolution, die eine Waffenruhe und humanitäre Hilfe für die Palästinenser fordert, ohne den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober klar zu verurteilen. Das Abstimmungsverhalten lässt den Eindruck einer Isolation zu.
Im Schatten des Ringens der Europäer um eine gemeinsame Linie im Nahostkonflikt erlahmt der finanzielle und militärische Beistand für Kiew. Zusagen von Waffen und Geld entpuppen sich als leer.
Das Ziel von Protest muss eigentlich sein, Menschen mitzunehmen, sagt die deutsche Journalistin und Autorin Yasmine M’Barek. Wie steht es um die Protestkultur in ihrem Land? Und wie gehen Politiker darauf ein - und damit auf Anliegen der Gesellschaft?
Um ein „Zeichen der Solidarität mit dem israelischen Volk“ zu setzen, ist Bundeskanzler Nehammer mit dem israelischen Präsidenten zusammengekommen. Er werde in Österreich „alles daran setzen“, gegen Antisemitismus anzukämpfen. „Denn ‚nie wieder‘ ist jetzt.“
Polizei und Behörden sollen im Abschiebeprozess mehr Rechte bekommen. Der sogenannte „Ausreisegewahrsam“ soll von zehn auf 28 Tage verlängert werden. Der FDP geht das nicht weit genug, sie will „falsche Anreize“ stoppen.
Zwischen den Heimatländern und Deutschland soll ein Abkommen zur Rücknahme von Migranten ausgehandelt werden. Menschen, die für den deutschen Arbeitsmarkt nicht passen, soll demnach zurückkehren.
Der pro-westliche Regierungschef argumentiert damit, dass sich die Außengrenze bei einer Schengen-Mitgliedschaft besser schützen lasse. Er hofft auf eine Entscheidung beim EU-Gipfel im Dezember. In Wien steht auch ein Treffen mit IV-Chef Knill auf dem Programm.
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