Bezifferte das US-Nachrichtenmagazin Benkos Nettovermögen im Sommer 2023 noch mit rund sechs Milliarden US-Dollar, waren es Ende November nur noch 2,8 Milliarden.
Die Firma des Ex-Bundeskanzlers soll für Beratungsleistungen Millionenbeträge verrechnet haben. Zumindest derzeit scheint sie jedoch nicht im Gewerberegister auf.
Der Name des Benko-Firmengeflechts wird nicht explizit genannt, die Rede ist von einem „Engagement“ in der Höhe von rund 629 Millionen Euro „innerhalb eines europäischen Konglomerats“.
Altkanzler Alfred Gusenbauer soll Millionen von der Signa als Berater kassiert haben. SPÖ-Chef Babler findet das „moralisch nicht in Ordnung“. Dabei sind Gusenbauers Jobs nicht zum ersten Mal eine Belastungsprobe für seine alten Parteikollegen.
Es laufen weiter Verhandlungen über die Zukunft des Konzerns von Investor Rene Benko. Zudem stellt sich nun heraus: Sanierer Geiwitz ist „nur“ Signa-Berater, und nicht - wie vom Konzern dargestellt - in einer offiziellen Funktion tätig.
Als großer Kunstsammler oder Förderer von Kultur hat sich Immobilien-Unternehmer René Benko nie hervorgetan. Nun heißt es aber, er verkaufe seine Kunstsammlung. Herzstück: ein Picasso.
Die Signa-Holding, sowie die Töchter Prime und Development bereiten laut Berichten Insolvenzanträge vor. Laut dem Signa-Sprecher gibt es keine neue Sachlage, die Investorengespräche laufen.
Was die „Presse“ am Mittwoch bereits berichtete, wurde heute offiziell bestätigt: SPÖ und FPÖ bringen ihr Verlangen auf einen Untersuchungsausschuss ein, die ÖVP wird einen Gegen-Ausschuss auf den Weg bringen.
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