Der staatliche russische Branchenprimus Rosneft übernimmt die Kontrolle über den landesweit drittgrößten Ölkonzern TNK-BP. Damit geht ein weiterer lukrativer Privatkonzern zurück an den Staat.
Neben Rosneft will auch das Konsortium AAR den BP-Anteil des drittgrößten russischen Ölkonzern TNK-BP zur Gänze übernehmen. Beide Bieter verhandeln mit Banken über Milliardenkredite.
Der sowjetische Atommüll in der Arktis droht eine nukleare Katastrophe hervorzurufen. Als tickende Zeitbombe gilt vor allem das Atom-U-Boot K-27. Und er behindert die Öl- und Gasförderung.
Neben einigen Oligarchen interessiert sich nun auch die staatliche Rosneft für den BP-Anteil an TNK-BP. Was Rosneft den Briten vorschlägt und in welcher Form sie in Russland weiter tätig bleiben können, ist offen.
Der britische Konzern überlegt den Verkauf seiner Anteile am Ölförderer TNK-BP. Damit hat der Oligarch Michail Fridman den Streit um die Firma wohl für sich entschieden.
Russlands Rosneft und US-Ölkonzern Exxon starten die Erschließung der arktischen Vorkommen. Genauere Details wollen die Konzerne bei einer Telefonkonferenz am Mittwoch bekannt geben.
Der weltgrößte Ölproduzent vor Saudiarabien baut seine Macht dank neuer Steuerregelungen aus. Konzerne strecken Fühler nach Ostsibirien und ins arktische Gebiet aus. Neue Quellen zu erschließen wird aber teuer.
Der Staatskonzern Rosneft kooperiert mit Exxon Mobil. Die Amerikaner bekommen Zugang zum Öl, die Russen US-Technologie. Nun kann die Ausbeutung der Lagerstätten in der Arktis angegangen werden.
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