Das Herzstück der Signa-Gruppe, die Signa Prime, in der sich die prestigeträchtigsten Immobilien sammeln, gerät nun auch in Schieflage. Insidern zufolge soll es innerhalb der nächsten zwei Wochen einen Insolvenzantrag geben.
Mit letzter Kraft zaubert René Benko einen neuen Manager aus dem Hut, der den werthaltigen Kern des Immobilienkonzerns retten soll. Wer hat ihm schon den Rücken gekehrt, und was wird von der Signa übrig bleiben? Ein Entscheidungsmoment der Signa-Geschichte.
Die Insolvenz der über allen thronenden Mutter der vielen Signa-Firmen allein ist die größte der Zweiten Republik. Doch es könnten noch viele mehr folgen. Das wahre Ausmaß des Signa-Zusammenbruchs wäre dann deutlich größer.
Nach dem Insolvenzantrag der Signa-Holding sei das Unternehmen mit deutschlandweit 34 Filialen zahlungsunfähig. Der britische Modehändler Frasers halte jedoch an seinen Übernahmeplänen fest.
Das Tiroler Immobilienunternehmen reichte beim Handelsgericht Wien den Insolvenzantrag ein. Das Unternehmen plant ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung.
Die Finanzmarktaufsicht wird aufgefordert, zu überprüfen, inwieweit der Cashflow und das Risiko bei Immobilienkrediten betrachtet wurde. Die Raiffeisen Bank International gab dazu explizite Einblicke.
Der Immobilienkonzern wankt bedrohlich. Eine Insolvenz wird immer wahrscheinlicher. In den kommenden Tagen entscheidet sich, in welcher Form das Unternehmen weiter bestehen wird.
Es laufen weiter Verhandlungen über die Zukunft des Konzerns von Investor Rene Benko. Zudem stellt sich nun heraus: Sanierer Geiwitz ist „nur“ Signa-Berater, und nicht - wie vom Konzern dargestellt - in einer offiziellen Funktion tätig.
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