Sicherheit vor Ertrag. Die Renditen von österreichischen und deutschen Staatsanleihen sind historisch niedrig. Für konservative Anleger ist das - dank Inflation - ein Verlustgeschäft.
Unternehmensanleihen sind zwar bei Weitem nicht so sicher wie ein Sparbuch. Dafür sind die Zinsen attraktiver. In Österreich dürften heuer noch einige Emissionen anstehen.
Die staatliche Prämie für die Bausparverträge wird wohl halbiert. Wenn das passiert, fährt man mit jährlich gebundenen Sparbüchern deutlich besser als mit einem Bausparer.
Die Zinsen purzeln derzeit nach unten. Das ist schlecht für die Inhaber von Sparbüchern. Wenn man sich mit fixen Zinssätzen für etwa ein Jahr absichert, fährt man damit aber nicht immer besser.
Das niedrige Zinsniveau könnte viele Kreditnehmer dazu veranlassen, ihr Darlehen vor Laufzeitende zu tilgen – wenn sie es sich leisten können. Doch nicht immer ist das ohne "Strafzahlung" der Bank möglich.
Soll man vom Sparbuch die Finger lassen? Für Sparbücher bekommt man auf den ersten Blick deutlich weniger Zinsen als für Anleihen. Deswegen müssen sie allerdings nicht schlechter sein - zumindest kurzfristig.
Für Sparer dürften abermals harte Zeiten anbrechen. Wegen der wirtschaftlichen Abkühlung erwarten die meisten Experten sinkende Zinsen. Wer sich jetzt mittelfristig bindet, könnte mit realen Plus aussteigen.
Sicherheit ist Trumpf, Aktien stechen Anleihen, Gold eignet sich nur noch zum Vergraben im Garten. Wie die Verwalter großer Vermögen krisensicher anlegen.
Während es auf dem Finanzmarkt kaum Rendite gibt, ist der Bauer um die Ecke großzügig: Er zahlt für Darlehen üppige Zinsen - etwa in Form von Wurst und Fleisch.
Halbjahr: Die ersten sechs Monate bescherten vielen Anlegern kleine Gewinne. Die Kursausschläge waren aber enorm. Sie bleiben das am meisten gefürchtete Risiko.
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