Nach der Schließung des insolventen Baukonzerns Alpine wackeln mindestens 4900 Jobs in Österreich. Wie Betroffene am besten vorgehen, erklärt "Die Presse".
Anleihen. Angesichts niedriger Zinsen erscheinen Unternehmensanleihen als attraktive Alternative. Zumindest, wenn man die Renditen mit jenen auf dem Sparbuch vergleicht. Doch Sicherheit kostet auch hier Geld.
Die Gläubiger dürften unter zehn Prozent ihrer Forderungen erhalten, Zeichner der Anleihen möglicherweise gar nichts, fürchtet der Kreditschutzverband.
Es ist geschehen, was viele befürchtet haben: Die Regierung nimmt die Alpine-Pleite zum Anlass, um Unsummen in fragwürdige Konjunkturpakete zu stecken.
Die Rettung des zweitgrößten Baukonzerns Österreichs ist gescheitert. Die regionale Bauwirtschaft soll nun "möglichst viele Baustellen und Arbeitnehmer" der Alpine übernehmen.
Wer agil und unternehmerisch ist, findet in Putins Russland nicht nur unzureichend Möglichkeiten, das eigene Potenzial zu realisieren. Er wird zunehmend daran gehindert. Als Ausweg bleibt die Emigration.
Der Masseverwalter spricht mit der heimischen Bauindustrie und nicht nur mit Porr. Die Insolvenz bringt in 80 Firmen zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr.