Europa, über Jahrhunderte Orientierungspunkt für Russland, löst aufgrund der Schuldenkrise Verunsicherung aus. Konzerne und Investoren wenden sich ab, nur das Privatvermögen wird weiterhin nach Europa geschafft.
Marktteilnehmer sprachen von einem Erholungsansatz in Wien nach drei Verlusttagen in Folge. Vor allem zur Wochenmitte ging der ATX mit einem Minus von etwas mehr als zwei Prozent deutlich zurück.
In den Vorstandsetagen heimischer Aktiengesellschaften sind die Bezüge im Vorjahr im Schnitt um neun Prozent gestiegen. Am meisten bekamen die Vorstandsmitglieder von Voestalpine und Andritz.
Österreichs Unternehmen schneiden am Erfolg des EU-Musterlandes mit. Neben der Baubranche bieten vor allem Industrie und Finanzdienstleistungen Chancen. Aber Polen ist kein Geheimtipp mehr.
Das Land verkauft einen weiteren Kelag-Anteil an die RWE. Ohne Ausschreibung und ohne Befassung des Landtags. Man kennt sich ja: Der deutsche Konzern hat vor Jahren eine Landesstiftung mit Millionen gefüllt.
Der ATX zeigte sich am frühen Nachmittag weiterhin mit einem kleinen Kursplus. Auch das europäische Umfeld bewegte sich noch in der Nähe seiner Freitag-Schlussstände.
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