Die vom US-Hedgefonds kontrollierte Bawag will Teile der Bank Austria kaufen. Damit würde die Bawag im Privatkundengeschäft mit drei Millionen Kunden die Raiffeisen-Gruppe überholen.
Falls das Kleinkundengeschäft von der Bank Austria an die Bawag geht, könnten Konkurrenten profitieren. Aber es überwiegt die Sorge um den Standort – und Kritik an der Bankensteuer.
Die Bank Austria könnte ihr Geschäft mit Privatkunden in Österreich abgeben, es soll Gespräche mit der Bawag geben. Noch sind keine Entscheidungen gefallen, heisst es bei UniCredit. Der mögliche Deal beschäftigt die Finanzwelt.
Die Raiffeisen Bank International sieht keinen Spielraum für eine Dividende. Der Verkauf der polnischen Tochter braucht einen nächsten Anlauf. In Kroatien gibt es einen schmerzhaften Verlust.
Laut einem Medienbericht will die UniCredit dafür 800 Millionen Euro erlösen. Auch das Osteuropageschäft der Bank könnten die Italiener bald aus Wien abziehen.
Generaldirektor Roberto Nicastro gibt wegen "Meinungsdivergenzen" über die künftige Strategie den Posten ab. Auch der Chief Risk Officer räumt seinen Platz.
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