Am Donnerstag müssen Europas Banken 442 Milliarden Euro an die EZB zurückzahlen. Nun greifen weniger Banken als erwartet auf das Geschäft mit drei Monaten Laufzeit zurück. Für eine Euphorie ist es aber noch zu früh.
Anonyme Bankkonten sollen abgeschafft, Korruption soll eingedämmt werden. Erst vergangenen September hatte Benedikt XVI. den damaligen Chef der Vatikanbank abgesetzt und durch Ettore Gotti Tedeschi ersetzt.
Am Donnerstag läuft das Einjahresgeschäft aus, bei dem sich Ende Juni 2009 mehr als 1100 Kreditinstitute 442 Mrd. Euro bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zum günstigen Zinssatz von 1,0 Prozent ausgeliehen haben.
Am Donnerstag läuft der EZB-"Ein-Jahres-Tender" aus. Viele Banken hängen davon ab, weil sie sich am Geldmarkt nur mehr teuer refinanzieren können. Die europäischen Notenbanker beschwichtigen.
Bis vor Kurzem war der Konkurrenzkampf der zehn Vorsorgekassen eher zahm. Doch seit Kurzem ist der Wettbewerb etwas schärfer geworden. Zehn Player teilen sich einen Markt, dessen Wachstum begrenzt ist.
Osteuropa ist laut UniCredit wettbewerbsfähiger als vor der Krise. Gerade Länder wie Polen oder die Türkei würden stabile Wachstumsraten weit über jenen der westeuropäischen Staaten aufweisen.
Mangels kursrelevanter Nachrichten orientierte sich der Wiener Markt am Montag vor allem an der guten Stimmung an anderen europäischen Börsen. Positiv aufgenommen wurde an den Märkten das Ergebnis des G-20-Gipfels am Wochenende.
Der ATX konnte seine Verlaufsgewinne am frühen Nachmittag großteils halten. Auch die übrigen europäischen Märkte präsentierten sich einheitlich von ihrer freundlichen Seite.
Tochter Nespresso bekommt erstmals Konkurrenz – Aktie bleibt aber ein Kauf. Für das Vorjahr weist Nespresso einen Umsatz von 2,77 Mrd. Schweizer Franken (1,9 Mrd. Euro) aus.
Warschau will die Bank Zachodni WBK in polnischen Händen. Das größte Land des einstigen Ostblocks unternimmt auch Schritte am Rand der Legalität, um einen Ausverkauf zu verhindern.
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