Die österreichischen Banken sind im Vergleich zu Herbst 2009 stabiler geworden, analysiert die Nationalbank. Allerdings können die "Stresstests" in Europa langwierige Beihilfenverfahren auslösen.
Ein ruhiger Handelstag in Wien wurde nach freundlichem Beginn klar tiefer beendet. Vor allem im Späthandel rutschte der ATX mit einer schwachen Tendenz an der Wall Street weiter ins Minus.
Die Wiener Börse hat sich heute, Donnerstag, am Nachmittag bei schwachem Volumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.418,18 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 8,36 Punkten bzw. 0,34 Prozent.
Der ATX konnte seine Zugewinne aus dem Frühhandel nicht in vollem Umfang bis Mittag verteidigen. Zwischenzeitlich testete der Leitindex auch leicht ins Minus.
Der EU-Rat hat zwar eine Bankenabgabe beschlossen, Bundeskanzler Werner Faymann von einem "Durchbruch". Offen bleibt allerdings, ob das Geld direkt ins Budget oder in einen Rettungsfonds fließen soll.
Die Nationalbank veröffentlicht die Ergebnisse der Stresstests der großen heimischen Banken am 25. Juni - allerdings aggregiert, also nicht für jede Bank allein. Das soll im zweiten Halbjahr nachgeholt werden.
Nun zeichnet sich ab, dass Stresstests von Großbanken veröffentlicht werden sollen. Die Daten von kleinen Instituten sollen weiter unter Verschluss bleiben.
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 10,85 Punkte oder 0,45 Prozent auf 2.399,90 Einheiten.