Die Wiener Börse hat sich heute, Mittwoch, am Nachmittag bei hohem Volumen mit schwacher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.529,58 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 29,31 Punkten bzw. 1,15 Prozent.
Die Glaubwürdigkeit der Europäischen Zentralbank ist gefährdet. Sie habe mit dem Verzicht auf ihre strengen Bonitätsregeln den Weg der Geldpolitik verlassen und mische in der Wirtschaftspolitik mit, warnen Kritiker.
Der ATX musste am Dienstag in einem etwas schwächeren internationalen Umfeld recht deutliche Abschläge verbuchen. Vor allem die Kursverluste bei den Titeln der voestalpine belasteten das heimische Börsenbarometer.
Die UniCredit muss 128 Millionen Euro plus Zinsen an DDR-Vermögen an Deutschland zurückzahlen. Die Bank wird gegen das Urteil eines Zürcher Gerichts berufen. Wird es rechtskräftig, muss die Bank 230 Mio. zahlen.
Die BA wurde zu Entschädigungszahlungen von rund 230 Mio. Euro verurteilt. Dieses Geld gehörte, so die Auffassung der Gerichte, eigentlich der DDR-Einheitspartei SED. Die Bank wird berufen.
Der ATX schließt nach einem ruhigen Handelstag etwa auf seinem Vortagesniveau. Die bwin-Aktie zeigt sich nach positiver Analysteneinschätzung stark. Auch RHI legt klar zu.
UniCredit-Chef Alessandro Profumo möchte fünf italienische Banken zu einer verschmelzen. Doch einige Großaktionäre legen sich quer. Profumo droht seinen Rücktritt an, um seine Pläne durchzusetzen.
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