Der ATX kam bis Mittag von seinen Verlaufshochs etwas zurück, lag aber immer noch klar im Plus. Auch das europäische Umfeld zeigte sich von seiner freundlichen Seite.
Die österreichischen Versicherer haben 2008 40 Prozent ihrer Gewinne in Osteuropa gemacht. Nun drohen die Umsätze zu sinken, die Agentur Fitch warnt vor Währungsverlusten und Betrug.
Ein Marktteilnehmer sprach von einer leichten Entspannung nach den vorangegangenen zwei starken Verlusttagen im Zuge der Rating-Abstufungen von Griechenland, Portugal und Spanien.
Nach einem über weite Strecken schwachen Verlauf konnte der Markt im Späthandel deutlich aufholen und sich damit vom schwächelnden europäischen Umfeld abkoppeln.
Der ATX musste am frühen Nachmittag einen Teil seiner Verlaufsgewinne wieder abgeben. Auch die europäischen Leitindizes kamen von ihren Verlaufshochs zurück.
Post-Chef Georg Pölzl beklagt „Populismus und Panikmache“ beim Sparkurs. Dieser sei notwendig, um auf Liberalisierung und Konkurrenz durch E-Mail zu reagieren. Wachsen will die Post vor allem im Paketbereich.
Die Assekuranz schüttet für das abgelaufene Jahr eine unveränderte Dividende von 0,40 Euro aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich auf 82 Mio. Euro.