Der Kanzerlamtsminister und Wiener ÖVP-Chef nennt die geplante Neuregelung "absolut" rechtskonform. An den Wiener Verhältnissen übt er Kritik. Wiens Bürgermeister Ludwig (SPÖ) wollte "nicht automatisch Nein" zu den Regierungsplänen sagen.
Die neue, bundeseinheitliche Mindestsicherung gibt es erst nach einer Wartezeit von fünf Jahren. Alleinerzieher bekommen mehr Geld, Familien weniger, Deutschkenntnisse bringen 300 Euro.
Ein sich überlegen dünkender Westen möchte den offensichtlich nicht für voll genommenen Zuzüglern aus dem Osten vorschreiben, welche Regierungen sie sich wählen sollen. Konservativ und national dürfen sie nicht sein.
Die BI wendet sich an den Verfassungsgerichtshof. Denn Thomas Mayer, eigentlich Kandidat der Liste Fritz, sei auch als Bürgermeisterkandidat der BI angeführt worden.
Am kommenden Sonntag geht die Regierung in Klausur: Es geht um die Vorbereitung der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs in der zweiten Jahreshälfte, zudem soll eine Gesetzesvorlage für eine österreichweit einheitliche Mindestsicherung vorgestellt werden.