Österreichs Parteien hätten Probleme, genügend Wahlbeisitzer für die Nationalratswahl zu nominieren, meint Alfred Riedl - vor allem seit der Aufhebung der Bundespräsidenten-Stichwahl.
Das Innenministerium will die Pannen der Hofburg-Wahl nicht wiederholen. Intensive Schulungen sowie eine Wahl-Hotline sind geplant. "Stimmgabefotos" der Spitzenkandidaten wird es nicht geben.
Eine Eliminierung vermuteter illegaler Doppelstaatsbürger über Massenlisten ist nicht zulässig. Es ist jeweils im Einzelfall zu prüfen. Experte Strejcek widerspricht der FPÖ: Willkürlicher Ausschluss „wäre der viel größere Schaden“.
Die Geschlechterkluft beim Medizin-Aufnahmetest ist wieder größer geworden. Frauen tun sich zwar schwerer. Sie sichern sich trotzdem die Mehrzahl der Plätze.
Der Verfassungsgerichtshof hat gesprochen: Altbaumieten bleiben nach oben hin strikt gedeckelt. Doch ob der Vermieter in der Praxis zu viel Miete verlangt oder nicht, ist nicht immer so leicht feststellbar.
Das Innenminister ließ die FPÖ-Forderung, Doppelstaatsbürger zur Nationalratswahl nicht zuzulassen, prüfen. Jeder Fall müsse einzeln und sorgfältig geprüft untersucht werden.
Das Landesgericht hat die Aufhebung der Mindestsicherung wegen Verfassungswidrigkeit beantragt. Im Fokus stehen geringere Mindeststandards bei weniger als fünf Jahren Aufenthalt.
Die Entscheidung der Verfassungsrichter zu den Richtwertmieten erscheint nicht nachvollziehbar − und wird fatale Folgen für das Wiener Stadtbild haben.
Die Verschiebung der Stichwahl kostet den Hersteller der defekten Wahlkuverts 500.000 Euro. Weitere Schadenersatzforderungen könnten folgen. Die Kuverts für die Nationalratswahl produziert die Staatsdruckerei.
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