Während die Ukraine im Krieg erstickt, beginnen sich in Russland die Sanktionen auszuwirken. Der schnelle Effekt verblüfft. Eine westliche Firma um die andere stellt das Geschäft ein. Der Staat versucht zu retten, was zu retten ist.
Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat ein Umdenken eingesetzt: Die Kurse von Rüstungsfirmen sind gestiegen, Banken können sich wieder vorstellen, Waffen zu finanzieren. Ob der Trend anhalten wird, weiß freilich keiner.
Alle Transaktionen mit Visa oder Mastercard werden in den nächsten Tagen eingestellt. Das betrifft drei Viertel der Kartenzahlungen. Die Sberbank will gegensteuern.
Die Schnittstellenfunktionen zwischen Business und IT legt Patricia Kasandziev. Eine gute Voraussetzung, um Head of Digitalisation bei der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien zu sein.
Putins Angriff hinterlässt nicht nur Leid und Zerstörung in der Ukraine. Der Krieg und die wirtschaftlichen Folgen heben die Weltordnung aus den Angeln. Eine erste Bilanz.
Die Bilanzen von Schur Flexibles wurden manipuliert, der Verpackungsherstellers aus Wiener Neudorf verhandelt mit seinen Gläubigern. Kurz nach dem Kauf hat die B&C Holding die Unregelmäßigkeiten im Unternehmen festgestellt.
Die Bankenaufseher haben die Sberbank Europe zugedreht. Nun muss die österreichische Einlagensicherung für die Guthaben deutscher Kunden einer mehrheitlich staatlichen russischen Bank einstehen.
Österreich hat sich wie kein anderes Land in Sachen Erdgasversorgung von Russland abhängig gemacht. Und alle Warnzeichen ignoriert. Jetzt wird immer noch beruhigt, während die Deutschen bereits fieberhaft nach Ersatz suchen.
"Wir befolgen selbstverständlich alle verhängten Sanktionen und werden dies auch zukünftig tun“, erklärte Firmenmitbegründer Eric Demuth am Donnerstag.
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