Österreich hat mit seiner Position zu den Sanktionen gegen Belarus international Kritik geerntet. Dabei hat die Regierung nur so agiert, wie es Deutschland schon immer getan hat.
Die Außenminister der Union geben grünes Licht für die Isolation von Wirtschaftssektoren, die das Lukaschenko-Regime finanzieren. Beim Finanzsektor gab Österreich erst nach einer Klausel ohne Rechtskraft nach.
Die Banken sind laut Finanzmarktstabilitätsgremium bei der Wohnkreditvergabe zu risikobereit. Bei niedrigen Zinsen undMargen herrscht hoher Wettbewerb zwischen den Geldinstituten.
Europas größte Banken planen ein eigenes Zahlungssystem, um eine Alternative zu den US-Zahlungsdiensleistern Mastercard oder Visa zu bieten. Das Projekt steht noch am Anfang, Österreich ist (noch) nicht dabei.
Interview. Die neue Geschäftsführerin von EHL Wohnen, Karina Schunker, berichtet über die Krisenresistenz der Immobilienbranche, steigende Baukosten und warum immer noch zu wenige Wohnungen auf den Markt kommen.
Die Strafmaßnahmen treffen unter anderem den Finanzdienstleistungssektor sowie die Kali- und Düngemittelindustrie. Schallenberg dementiert Verzögerungen durch Österreich.
Außenminister Alexander Schallenberg will die „Daumenschrauben“ gegen die belarussische Führung zwar „anziehen“. Die „Menschen in Belarus“ wolle man hingegen nicht „bestrafen“. Die EU will am Montag neue Sanktionen gegen das Land verhängen.