Kleine, exportstarke Länder wie Österreich profitieren am stärksten vom freien Handel in der EU, so das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie. Einem durchschnittlichen Wiener bringt der Binnenmarkt etwa 1711 Euro mehr Wirtschaftsleistung im Jahr.
Der private Konsum sollte der Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte wieder einen Schub geben, glaubt die EU-Kommission. Mit 1,5 Prozent Wachstum im Gesamtjahr liegt Österreich über dem EU-Schnitt.
Von exquisiten Taschen hin zu kostspieligen Tüchern und alkoholischen Getränken fliegen die Menschen in gewissen Weltregionen auf Luxus, wie die Zahlen eines Branchenkonzerns gerade zeigen. Da ist für Anleger einiges zu holen.
Spaniens Baubranche kurbelt zehn Jahre nach dem Crash des Immobilienmarkts wieder die Konjunktur an. Aber die finanziellen und politischen Altlasten bleiben ein Risiko.
Trotz der Fortschritte in vielen Bereichen hat Österreich das Ziel, zu den Innovation Leaders in Europa aufzuschließen, klar verfehlt. Österreich liegt heute so wie 2010 auf Platz zehn im „European Innovation Scoreboard“.
Das Wifo rechnet mit einem durchschnittlichen Wachstum von 1,6 Prozent pro Jahr in Österreich. In den vergangenen fünf Jahren waren es 1,8 Prozent. Grund ist die Abkühlung der internationalen Konjunktur, von der sich Österreich nicht ganz abkoppeln kann.