Nach Griechenland und den anderen "Pigs"-Staaten verspielen auch die Briten das Vertrauen des Finanzmarkts. Die Gründe sind rasant steigende Schulden und Zweifel am früher erfolgreichen Wirtschaftsmodell.
Der Gewinn der Ostbankenholding brach im vergangenen Jahr um fast 80 Prozent ein, die Risikovorsorgen für Kredite erhöhten sich massiv. Nun soll die angeschlagene Tochter wieder mit der RZB fusioniert werden.
Die USA sind laut der Heritage Foundation zum ersten Mal keine "freie" Wirtschaftsnation mehr. Die Staaten rangieren nur noch unter den "größtenteils freien". Österreich ist um eine Rang auf den 22. Platz hinaufgeklettert.
Der Kanzler trommelt heute die Chefs der Großbanken zusammen. Bei dem "Bankengipfel" will Faymann seinem Wunsch nach einer Einführung der Bankensolidarabgabe Nachdruck verleihen.
Der Konsum floriert, doch Experten warnen: Das Schlimmste kommt erst. Mit etwa einem Prozent wird das erwartete Wachstum in Großbritannien im heurigen Jahr sehr schwach ausfallen.
Faymann ruft die Chefs der Großbanken am Montag zu einem Gipfel. Basis für die Bankenabgabe soll die Bilanzsumme von 500 Mio. Euro bleiben. Der Steuersatz von 0,7 Prozent ist noch verhandelbar.
Ein Streik der Zollbeamten hat Griechenland von Treibstofflieferungen abgeschnitten. Nur 300 der 1300 Tankstellen waren geöffnet. "In ein paar Tagen werden wir kein Benzin mehr haben", sagen die Tankwarte.
Großbritannien hat im Jänner mehr Ausgaben als Einnahmen, die Haushalts-Situation verschlechtert sich schneller als in den "PIGS"-Staaten. Ohne Sparprogramm wachsen die Schulden auf 200 Prozent des BIPs.
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