Im ersten Halbjahr werde die Konjunkturerholung in der Eurozone etwas verhaltener ablaufen als von Juli bis Dezember 2010, schätzt EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark. Ein neuerlicher Abschwung drohe aber nicht.
Eine "kleine Vermögenssteuer" werde nicht reichen, um die enormen Staatsschulden zu verringern, schätzt WKO-Präsident Christoph Leitl. Er erwartet Erhöhungen auch bei Umsatz-, Lohn- und Einkommenssteuer.
Ursprünglich war Finanzminister Pröll von einem Defizit von 3,7 Prozent ausgegangen. Die Staatsverschuldung beträgt 66,5 Prozent vom BIP. Laut Maastricht wären 3 bzw. 60 Prozent erlaubt.
Das Wachstum im letzten Quartal 2009 wuchs die Wirtschaft um 0,7 Prozent, im ersten Quartal 2010 sollen es 0,6 Prozent sein. Dieses Wachstum könnte sich aber wieder abschwächen.
43.300 Euro – so viel erwirtschaftete ein Wiener durchschnittlich im Jahr 2007. Laut Daten der Statistik Austria liegt die Bundeshauptstadt weiterhin auf Platz eins im österreichischen Regionen-Ranking.
IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn warnt die Industriestaaten vor einer zweiten Rezession, wenn sie ihre Konjunkturhilfen zu früh beenden. Mittelfristig bleibt der Abbau der Staatsschulden das größere Problem.
Bis 2014 wird die öffentliche Verschuldung Japans 246 Prozent des BIP erreichen. Schon jetzt hat Japan fast neun Billionen Dollar Anleihen zu bedienen. Die Sparquote der Bevölkerung sinkt gleichzeitig - ein Teufelskreis.
Die Untertanen des Sultans von Brunei müssen einige ihrer Kreditkarten abgeben. Denn künftig darf jeder Einwohner nur noch bei der eigenen Hausbank Karten halten. So soll deren private Verschuldung reduziert werden.
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