Bei der vorgezogenen Wahl am Sonntag dürfte es einen Machtwechsel hin zu den Sozialisten geben. Dass dies die strukturellen Probleme behebt, glauben indes wenige.
Peking will sich ein Sechstel von Nigerias Ölreserven sichern. Auf der Verliererseite könnten jene westlichen Mineralölkonzerne stehen, die bis dato die Lizenzrechte an den Erdölfeldern halten.
Die Steuereinnahmen sinken viel stärker als erwartet, besonders die Gewinnsteuern brechen ein. Damit steht fest: Die Defizitprognose der Regierung mit 3,5 Prozent vom BIP war viel zu optimistisch.
Insgesamt haben Österreichs Steuerzahler von Jänner bis August um 7,2 Prozent weniger an den Staat abgeliefert als im Vorjahr. Besonders dramatisch: Die Einnahmen aus der Körperschaftssteuer brechen um 40 Prozent ein.
Es ist die bereits zweite Abstufung in einem Jahr. Begründet wird der Schritt mit dem Rückgang der Wachstumsaussichten des Landes. Litauen reagiert gelassen: "Der Markt bestimmt die Zinssätze".
Die Regierung will das Antrittsalter für Männer und Frauen auf 65 anheben. Gewerkschaften laufen gegen die Pläne der Regierung Sturm. Die Regierung warnt davor, nötige Reformen zu blockieren.
Die irische Wirtschaft liegt am Boden, der Staat ist pleite– und die Menschen zahlen die Zeche. Sollte Irland am Freitag nochmals Nein zum EU-Vertrag sagen, erwarten Experten, dass dies die Finanzierung der Staatsschuld um weitere 200 Millionen Euro verteuern werde.
Das Wifo rechnet damit, dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2009 wieder wächst. Das Wachstum ist jedoch vor allem auf die Konjunkturpakete zurückzuführen. Die Arbeitslosigkeit steigt 2010 auf 8,3 Prozent.
Die schwere Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei, aber zumindest die Talfahrt ist halbwegs gestoppt. Wifo und IHS rechnen mit sehr langsamer Erholung, die Staatsschulden werden zum "Riesenproblem".
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