Österreichs BIP schrumpfte zwar im ersten Quartal 2009 stark, verschiedene Konjunktur-Indikatoren stabilisierten sich jedoch im April und Mai. Es kehrt auch wieder Optimismus ein. Die Null-Inflation kurbelt den Konsum an.
Die Experten sind sich uneins, wann es mit der Wirtschaft wieder aufwärtsgehen wird. Mit einem positiven BIP-Wachstum allein ist die Krise aber noch lange nicht vorbei. Die Nachwirkungen werden noch Jahre dauern.
Die Nationalbank erwartet für Österreich heuer 4,2 Prozent BIP-Schrumpfung, bald soll es mehr Arbeitslose und sinkende Einkommen geben. Auch 2010 rechnet man mit einem Rückgang von 0,1 bis 0,4 Prozent im Euroraum.
Auch für 2010 rechnet die Nationalbank noch mit einer Rezession, bergauf soll es erst wieder ab 2011 gehen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny sieht aber erste Anzeichen für eine Erholung.
In der Eurozone ist die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 4,8 Prozent geschrumpft. Der Rückgang fällt deutlich stärker aus als in den Vereinigten Staaten.
Das Bankenhilfspaket der Regierung mit bislang ausgezahlten 3,75 Mrd. Euro reißt ein großes Loch in das Budget. Im April brach auch die zuvor stabile Umsatzsteuer erstmals ein.