Die Financiers des baltischen Booms verhindern Währungsabwertungen – zur Schonung ihrer Bilanzen. Die Löhne im öffentlichen Dienst wurden schon im Vorjahr um 15 Prozent gesenkt, jetzt steht ein weiterer Abschlag um 25 Prozent bevor.
Wer in Griechenland angemeldet arbeitet, nimmt an einer Verlosung teil, deren Gewinner die entstandenen Kosten vom Staat vergolten bekommt. Das soll die Schwarzarbeit bekämpfen, die rund 40 Prozent des griechischen BIP ausmacht.
So schnell wie im ersten Quartal 2009 ging es mit der Wirtschaft in der Eurozone seit 1995 nicht bergab. Mit Konjunkturpaketen alleine kämen Staaten nicht mehr weiter, sagt IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn.
Das österreichische Bruttoinlandsprodukt ist im Vergleich zum vierten Quartal 2008 um 2,8 Prozent und im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 3,6 Prozent eingebrochen. Auch in der Euro-Zone geht es bergab.
Die Wirtschaft von Italien ist in den ersten drei Monaten Quartal 2009 um 2,4 Prozent zum Vorquartal geschrumpft. So einen starken Rückgang gab es zuletzt 1980. Es ist das vierte negative Quartal in Folge.
Freundliche europäische Leitbörsen zogen den ATX mit sich nach oben. Die Mehrzahl der Aktienmärkte zeigte sich von einem unter den Erwartungen liegenden deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) unbeeindruckt.
Analysten hatten für das erste Quartal einen Rückgang des BIP um 3 Prozent prognostiziert, es wurden aber 3,8 Prozent. Für das zweite Quartal rechnen sie mit einem weniger dramatischen Minus .
Ab sofort liegt der Entwurf für eine neue Forschungs-Strategie zur breiten Diskussion auf. Der Vorsitzende des Forschungsrates, Knut Consemüller, forderte mehr Flexibilität ein.
Die Währungen in den osteuropäischen EU-Ländern „krachen“, die Kredite haben sich massiv verteuert. Sollen diese Staaten nun Schutz in der Eurozone suchen? Die Konvergenzkriterien müssten gelockert werden. Außerdem droht die Gefahr einer Kreditblase.
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