Nach dem Verlust von zwei Milliarden Dollar muss die Spitzenbankerin Ina Drew gehen. Berichten zufolge könnte gleich das ganze Londoner Büro geschlossen werden. Davon betroffen wären „einige Dutzend“ Mitarbeiter.
Regierung in Madrid zwingt Geldinstitute, noch höhere Summen für „faule“ Immobilienkredite zurückzulegen. Die haben damit zwar keine besondere Freude, beugen sich aber dem Druck. Die Immobilienkrise eskaliert.
Nach einer Fehlspekulation gerät die größte US-Bank immer stärker unter Druck: Alle Ratings wurden auf "Watch negative" gesetzt. Sie verlor 15 Milliarden Dollar Marktwert.
"Das lässt uns dumm dastehen", sagt Bankchef Dimon. Er spricht von "ungeheuerlichen Fehlern" und warnt: "Es kann noch schlimmer werden". Die Börsianer reagieren geschockt - die Aktie bricht nachbörslich um fast sieben Prozent ein.
Nach den Veröffentlichungen der Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone trübte sich die Stimmung an den europäischen Leitbörsen und auch am Wiener Markt deutlich ein.