Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2.529,01 Punkten nach 2.498,10 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Plus von 30,91 Punkten bzw. 1,24 Prozent.
Die US-Arbeitsmarktdaten fielen deutlich schwächer als erwartet. Dadurch gerieten auch die heimischen Aktion unter Druck, vor allem Erste Group und Raiffeisen.
Aktienhändler berichteten von einem sehr ruhigen Handelsstart. Die meisten Aktien notierten in der Nähe der Vortagesniveaus und auch die Umsätze waren überwiegend sehr gering.
Die US-Bank erwägt, noch im August den gesamten Eigenhandel abzuspalten. "Was soll aus Goldman werden ohne Eigenhandel", ist ein Experte skeptisch. Am Markt kam die Nachricht gut an: Die Aktie legte zu.
Der DAX-Konzern meldet "wesentliche Fortschritte" bei Verkaufsgesprächen. Die betreffende Sparte Wireless Solutions entwickelt Funkchips für Handys und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 917 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet.
Die US-Netzbetreiber AT&T und Verizon Wireless planen einen Frontalangriff auf die Anbieter von Kreditkarten. Sie sollen früher oder später von Handys abgelöst werden. Vorerst wird ein Testsystem installiert.
Die Citigroup wird beschuldigt, sie habe 2007 ihr Engagement in riskanten zweitklassigen Hypothekenpapieren bewusst schöngeredet, um bei den Anlegern besser dazustehen. Die SEC greift zunehmend härter durch.