Der weltgrößte Anleiheninvestor Pimco plant einen Fonds, der Anleger gegen extreme Bewegungen des Markts schützen soll - und ist damit nicht allein. Kritiker warnen vor einer geradezu "genialen Irreführung".
Die europäischen Börsen sind zum Wochenschluss mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen. Der ATX verabschiedete sich mit einem satten Minus ins Wochenende.
Niedrigere Einnahmen vor allem im Investmentbanking drückten im zweiten Quartal auf den Gewinn der Citigroup. Dieser fiel von 4,3 auf 2,7 Mrd. Dollar. Niedrigere Ausgaben für faule Kredite konnten das nicht wettmachen.
Bank of America und Citigroup haben ihre Zahlen vorgelegt. "Bei beiden Banken ist vor allem das Investmentbanking nicht gut gelaufen", kommentierte ein Händler. An den europäischen Märkten zeigten sich Bankenwerte in Folge unter Druck.
Spanische und deutsche Banken werden laut einer Studie bei den Stresstests durchfallen. In der Eurozone werden 91 Großbanken unter die Lupe genommen. In den USA glänzen große Institute dagegen mit Gewinnen.
Die US-Bank steigert im zweiten Quartal dank niedrigerer Rückstellungen für Kreditausfälle den Nettogewinn um 76 Prozent. Das Geschäft mit Konsumentenkrediten sei aber "inakzeptabel", sagt Bankchef Dimon.
Auch im Sommer 2008 ging es den Firmen gut. Danach folgte die große Krise. Zu sehen sind Parallelen zu heute. Derzeit legen die großen US-Unternehmen nacheinander ihre Ergebnisse für das zweite Quartal vor.
Zwar sei das Geschäft im zweiten Quartal vergleichsweise schwach gelaufen, den Banken dürfte aber ein Bilanztrick zugutekommen. Dank dem seit 2007 gültigem Bilanzierungsstandard könnte es Aufwertungsgewinne geben.
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