Euro-Staaten, die die Corona-Krise finanziell nicht stemmen können, sollen unterstützt werden. Es geht um zwei Prozent der Wirtschaftskraft des jeweiligen Mitgliedsstaats.
Das umstrittene Instrument zur ökonomischen Stabilisierung der Währungsunion, über das es bis dato keine Einigung unter den EU-Mitgliedsstaaten gegeben hat, wird im Zuge der Pandemie wieder ins Spiel gebracht.
Die Ölpreise haben am Freitag ihre Erholung vom Vortag vorerst fortgesetzt, nachdem sie am Mittwoch auf ein 18-Jahres-Tief gesackt waren. Der Goldpreis stieg ebenfalls an.
Die Europäische Zentralbank will den Wirtschaftsschock durch das Coronavirus mit einem Notfall-Anleihenkaufprogramm kurieren. Das erinnert an die Finanzkrise.
Das Notfallprogramm soll bis Ende 2020 laufen. Auch griechische Anleihen werden erworben. Commerzbank Chefvolkswirt Jörg Krämer sprach von einer "neuen EZB-Bazooka".
Die Raiffeisen Bank International rechnet mit BIP-Rückgängen in der Eurozone und den CEE-Märkten von bis zu sechs Prozent als Folge der Coronakrise. Das wird das Kreditgeschäft bremsen.