Cocooning war gestern, jetzt kommt staatlich verordnetes Sichzurückziehen, das CorCooning: Was da jetzt auf uns zurollt, können wir aktuell weder zahlenmäßig noch emotional erfassen.
Wirtschaftsforscher rechnen für Osteuropa wegen der Coronakrise mit den schlimmsten wirtschaftlichen Auswirkungen seit der globalen Finanzkrise. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde vorerst nicht generell abschwächen.
Ökonomen der Bank Austria gehen von einer technischen Rezession im ersten Halbjahr aus. Insgesamt dürfte Österreichs Wirtschaft weniger an wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus als viele andere Länder Europas zu leiden haben.
Finanzminister Blümel kündigt neben dem Vier-Milliarden-Krisenfonds auch zwei Milliarden Euro für Garantien an. In Österreich sei der Zahlungsverkehr gesichert.
Am Donnerstag stürzte die Wall Street so schlimm ab wie seit dem Jahr 1987 nicht mehr. Am Freitag kam es zu einer starken Gegenbewegung nach oben. Die Angst der Investoren ist noch längst nicht vorbei.
Während wichtige Wirtschaftsbereiche schon stillstehen, bringen Wirtschaftsprognostiker das Wort „Rezession“ noch immer nur schwer über die Lippen. In Krisen sind Konjunkturprognosen praktisch immer zu rosig.
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