Die neue Strategie der UniCredit könnte Umstellungen für ihre Österreich-Tochter Bank Austria bringen. Die Italiener überlegen, ihr Auslandsgeschäft in Deutschland zu bündeln.
Mitte September hat die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik noch einmal gelockert. Jetzt tritt mit Sabine Lautenschläger eine Kritikerin der milliardenschweren Anleihenkäufe zurück.
Die Börsen legen Freudensprünge hin, weil sie bekommen, was sie so sehr erhofft haben. Mit einer Schweizer Firma für Computermäuse und einer amerikanischen Fitnesskette ist man dabei.
Wer den aktuellen Nervenkitzel nicht mehr aushält, muss kein Warmduscher sein. Zwei Aktien aber, die sich nach einer langen Durststrecke gerade wieder zurückmelden, sollte man sich dennoch ansehen.
In fast allen Industrieländern sind die Staatsschulden seit 2000 schneller gewachsen als die Wirtschaft. Diese rein schuldenbasierte Konjunktur hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun. Was uns demnächst noch zu schaffen machen wird.
Italien könnte mit der angedrohten Einführung einer Parallelwährung eine gewaltige Banken- und Eurokrise auslösen. Oder die EU zu Maastricht-Nachsicht erpressen.
Die EZB ist größter Gläubiger der Eurostaaten geworden. Das bringt sie verstärkt unter politischen Einfluss und weckt Begehrlichkeiten, etwa nach Staatsschuldengarantien und Schuldenstreichung. Ein brandgefährliches Szenario.
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