Die jüngste Maßnahme der Europäischen Zentralbank (EZB), einen Staffelzins für Negativzinsen einzuführen, senkt die Kosten für Österreichs Banken um bis zu 80 Millionen Euro.
Die Euroländer wollen 2019 Münzen im Wert von 2,1 Milliarden Euro neu in Umlauf bringen. Obwohl sie vielen lästig sind, werden am meisten 1- und 2-Cent-Münzen hergestellt.
Währungen von Staaten außerhalb der OPEC profitierten vom Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien. Zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählten die norwegische Krone und der russischeRubel.
In der EZB hat es einen beispiellosen Schlagabtausch um die weitere Lockerung der Geldpolitik gegeben. Noch-EZB-Chef Mario Draghi konnte sich trotzdem durchsetzen.
Der deutsche Bundesbank-Chef Jens Weidmann ist mit der weiteren Lockerung der Geldpolitik gar nicht einverstanden. "Die Nebenwirkungen und Risiken nehmen zu", so Weidmann.
Der Beschluss, die Geldpolitik weiter zu lockern, stieß im EZB-Rat auf heftigen Widerstand. Die Notenbankchefs einiger Länder, darunter auch Österreichs Robert Holzmann, waren dagegen. Auch andere Ökonomen und Banker üben Kritik.
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