Die Europäische Zentralbank dürfte heute den nächsten Schritt zur Normalisierung ihrer Geldpolitik machen. Volkswirte erwarten, dass das Volumen der umstrittenen Anleihenkäufe auf 15 Milliarden Euro pro Monat halbieren werden.
EZB-Chef Draghi hatte mit seinem Verweis auf eine "relativ starke" Zunahme des Preisdrucks unter Analysten Erwartungen auf eine Zinsanhebung ausgelöst.
EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny spricht sich für einen schnelleren Ausstieg der EZB aus der ultralockeren Geldpolitik ausgesprochen. EZB-Chef Mario Draghi hingegen hat keine Eile zur Zinserhöhung.
Die niederländische Großbank ING soll einem Zeitungsbericht zufolge auf Druck der EZB wegen des Brexits Händlerjobs von London nach Kontinentaleuropa zurück verlagern.
Im Unterschied zur Eurozone insgesamt ging die Inflation in Österreich im August nicht zurück. Nach einheimischer Berechnung stieg sie sogar. Nur wer verreist, kann sich freuen.