Die ersten drei Quartale des Jahres sind Geschichte. In dieser unruhigen Zeit verloren die meisten Aktien stark an Wert. Profitiert haben vor allem die „sicheren Häfen“.
Die Staaten müssen sich massiv verschulden. Staatsanleihen kommen daher künftig unter Druck. Und das betrifft fast jeden. In den vergangenen Jahrzehnten waren sichere Staatsanleihen eine tolle Anlageklasse.
Die Banken heben die Sparzinsen derzeit an. Das reicht freilich noch nicht aus, um die Inflation abzudecken. Das Geld wird auf dem Sparbuch deutlich an Kaufkraft verlieren.
Die EZB wird die Zinsen schon bald anheben. Zinsentscheidungen von Notenbanken haben große Auswirkungen auf die Investoren. Bei Gold sollte man nun aufpassen. Anleihen aus Portugal und Irland werden interessant.
Anleger müssen sich wohl auf eine lange Phase mit niedrigen Zinsen einstellen. Fixzinsprodukte wie ein Bausparvertrag gewinnen daher wieder an Attraktivität.
Die heimischen Franken-Kreditnehmer werden auf ihre härteste Probe gestellt. Durch den extremen Euro-Abfall verteuern sich ihre Kredite. Man kann aber Vorkehrungen treffen.
Die Zinsen steigen weiter an. Die Erste Bank bietet für eine variabel verzinste Anleihe (Floater) einen attraktiven Zinssatz. Mit einem Sparbuch schneidet man in den nächsten sechs Jahren jedoch besser ab.
Fondsmanager Erich Hackl erklärt, warum man sein Geld zwar noch nicht vor einer hohen Inflationsrate schützen müsste, inflationsgesicherte Anleihen aber dennoch attraktiv sind.
Viel spricht dafür, dass 2013 ein gutes Börsenjahr wird: wachsende Risikofreude, Nachholbedarf. Doch könnten eine schwache Konjunktur und Gewinnmitnahmen einen Strich durch die Rechnung machen.
Die Kreditzinsen steigen derzeit an. Mit Zinscaps kann man sich dagegen absichern, heißt es oft. Der Finanzierungsexperte Johann Massenbauer hält davon freilich wenig. Bauspardarlehen besser als Bankkredite.
Seite 758
Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.