Bei Yen-Darlehen haben sich die Schulden zuletzt erhöht, der Zinsvorteil ist so gut wie verschwunden. Wegen der Schuldenkrise ist eine Entspannung der Lage nicht in Sicht.
Während die Sparzinsen zuletzt heftig reduziert wurden, stiegen die Kreditzinsen teilweise sogar an. Was heißt das für die Konsumenten? Die Sparer erleiden deutliche Realverluste.
Mit Franken- und Yen-Darlehen konnte man sich bisher eine Menge an Zinsen ersparen. Der aktuelle Zinsvorteil ist allerdings bescheiden - die Kredite werden dadurch weniger attraktiv.
Die staatliche Prämie für die Bausparverträge wird wohl halbiert. Wenn das passiert, fährt man mit jährlich gebundenen Sparbüchern deutlich besser als mit einem Bausparer.
Die Zinsen purzeln derzeit nach unten. Das ist schlecht für die Inhaber von Sparbüchern. Wenn man sich mit fixen Zinssätzen für etwa ein Jahr absichert, fährt man damit aber nicht immer besser.
Soll man vom Sparbuch die Finger lassen? Für Sparbücher bekommt man auf den ersten Blick deutlich weniger Zinsen als für Anleihen. Deswegen müssen sie allerdings nicht schlechter sein - zumindest kurzfristig.
Abzüglich Inflation und Kapitalertragsteuer sind die Spar-Renditen in fast allen Fällen negativ. Die Zinsen werden weiter steigen, Geld sollte also für höchstens zwölf Monate gebunden werden.
Während die Konjunkturaussichten nach oben revidiert werden, gerät Osteuropa wieder ins Visier der Investoren. Vorsicht sollten Anleger jedoch bei einseitig ausgerichteten und kleinen Märkten walten lassen.
Diese Woche hat der Markt um österreichische und italienische Staatspapiere einen Bogen gemacht. Macht das die Anleihen zu einer interessanten Alternative zum Sparbuch. Was Anleger jetzt beachten müssen.
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