Eurozone. Seit dem Spätsommer seien die Risiken für die Finanzstabilität in der Eurozone allerdings "spürbar zurückgegangen", heißt es darüber hinaus in dem halbjährlichen Finanzstabilitätsbericht der EZB.
Die gemeinsame Bankenaufsicht wird nur für Banken mit mehr als 30 Milliarden Euro Bilanzsumme zuständig sein. In Österreich sind das laut Finanzministerin Fekter neun Banken.
Die Finanzminister der Eurozone geben grünes Licht für die dringend benötigten Hilfsgelder. Heuer sollen noch 34,3 Milliarden Euro nach Athen fließen. Ohne das Geld droht Griechenland die Staatspleite.
Zinspolitik. Fed-Chef Bernanke warnt vor der US-Fiskalklippe. Zum Jahreswechsel wird die Notenpresse angeworfen. US-Notenbank kauft künftig wieder massiv Staatsanleihen.
Streit um eine neue Europäische Bankenaufsicht. Die Bankenunion soll den Euro stabilisieren. Doch sie bringt nun das ohnehin fragile europäische Einvernehmen der 27 EU-Mitglieder aus dem Gleichgewicht.
Bei der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone haben viele Jahre sämtliche Kontrollen auf allen Ebenen kläglich versagt. Nun aber haben wir dieses „Trojanische Pferd“ in der Zone und müssen es eben durchfüttern.
Die wirtschaftlichen „Erfolge“ in Südeuropa sind nur Kosmetik, den die strukturellen Probleme bleiben weiterhin ungelöst. Das Wifo fordert einen Kurswechsel.
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