Es war eine hitzige Nacht. Eurogruppen-Chef Juncker und der deutsche Finanzminister Schäuble betonen, Athen habe alle Zusagen erfüllt. Geld gibt es vorerst aber keines. Die Gespräche werden nun am Montag fortgesetzt.
DieTroika aus EU, IWF und EZB hat die Sparanstrengungen der Regierung in Lissabon gelobt, die Auszahlung der nächsten Tranche ist sicher. Doch Rezession und hohe Arbeitslosigkeit trüben den Optimismus.
Ein Schuldenschnitt oder ein drittes Hilfspaket für Griechenland sind für die Regierung in Berlin derzeit nicht vorstellbar. Experten, IWF und EZB drängen jedoch auf neue, tief greifende Maßnahmen.