Was blieb von der großen Finanzkrise, die vor zehn Jahren die Welt erschütterte? Etwa die Ansicht, dass starke Staatsführer, die sich als Problemlöser für alles ansehen, die Dinge eigenmächtig in die Hände nehmen müssten.
Der Aktienmarkt hetzt von einem Rekord zum nächsten. Eine Korrektur wird kommen, doch das könnte noch viele Monate dauern. Welche Entscheidungen Kleinanleger nun treffen müssen.
Der Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise jährt sich zum zehnten Mal. Auch wenn es an den Börsen und bei der Konjunktur wieder rund läuft, sind die Nachwehen immer noch nicht vorüber.
Die Krise ist besiegt, die Welt ist zur Normalität zurückgekehrt. So sieht es aus, aber nur oberflächlich. Tatsächlich haben die Notenbanken Wertpapiere im Ausmaß von fast 40 Prozent der Wirtschaftsleistung in ihren Büchern. Die müssen sie jetzt loswerden – und zwar extrem langsam.
Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny spricht von "fünf verlorenen und fünf sehr angespannten Jahren". Europa liege bei der Bewältigung der Krise hinter den USA.
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