Die brummende Konjunktur in Euro stärkt die Einheitswährung, außerdem löste die von der US-Notenbank Fed angekündigte Zinspause weitere Dollar-Verkäufe aus. Für europäische Urlauber ist das gut, für die Exportfirmen weniger.
US-Präsident Donald Trump hat mehrfach deutlich gemacht, die amerikanische Wirtschaft notfalls mit Strafzöllen auf Importe zu schützen. Die Europäische Zentralbank warnt vor potenziell erheblichen negativen Folgen für die Weltwirtschaft.
Viele Kleinanleger glauben, mit Devisen Geld verdienen zu können. Meistens geht der Schuss nach hinten los. Unter gewissen Voraussetzungen kann das riskante Geschäft aber Sinn haben.
Stark steigende Zinsen könnten Anleihebesitzern und Aktionären, Staaten und Schuldnern schwer zusetzen. Leicht steigende Zinsen wären aber verkraftbar.
Wie schon JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo hat auch die Bank of America im zweiten Quartal Milliarden verdient. Der Gewinn von Goldman Sachs stagniert.
Den Ton an der Börse geben weiter die Notenbanken an. Aber mit der Berichtssaison werden auch Firmengewinne zum Motor. Den Aktien der Finanzbranche kommt beides zugute.
Die Börsen scheinen sich mehr und mehr auf ein allmähliches Ende der Geldschwemme der Zentralbanken einstellen zu müssen. In der neuen Woche könnte EZB-Präsident Mario Draghi Hinweise auf einen Zeitplan für eine Kurswende liefern.
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