Die Vorgaben von den Börsen in Asien und den USA fielen uneinheitlich aus. Die viel beachteten Ölpreise zeigten sich in der Früh mit vergleichsweise moderaten Abschlägen.
Die Fed sollte mit einem zweiten Zinsschritt warten, bis sich der Preisauftrieb beschleunige, meint Patrick Harker, Chef der regionalen Fed in Philadelphia. Er rechnet erst im zweiten Halbjahr damit.
An den Finanzmärkten geht die Rezessionsangst um: Anleger werten den rasanten Ölpreis -Verfall, die Abkühlung der chinesischen Konjunktur und die schwächelnde US-Wirtschaft als Vorboten einer neuen Krise.
Die Aussagen von Fed-Chefin Yellen, dass die nächsten Zinsschritte nicht unmittelbar bevorstehen, ließen den Preis auf 1.213 Dollar je Feinunze steigen.
Auch am Dienstag haben Anleger europäische Aktien aus den Depots geworfen. Sie probten das Szenario einer Weltrezession, erklärten die Analysten der LBBW. "Die Krise ist da, auch wenn sie die Realwirtschaft noch nicht erreicht hat", stimmte ein Händler zu. Der ATX schließt unter 2000.
Vor allem im Bankensektor herrscht Panik: Sie müssen für die Refinanzierung der Ölfirmen gradestehen, denen wiederum der viel zu tiefe Ölpreis zusetzt. Der ATX fällt auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren.
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