In einem sind sich die Kandidaten im US-Präsidentschaftswahlkampf einig, von ganz links bis weit rechts: in ihrer Kritik an der politisch eigentlich unabhängigen Notenbank Fed.
Mit der Übernahme neuer Aufgaben wie der Bankenaufsicht müssen die EZB und die ihr angehörenden Nationalbanken der EU-Staaten ihre Aufgaben neu verteilen, erläutert OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny.
Weil die Konjunktur nicht so läuft wie erwartet, wird die US-Notenbank Fed bei den anstehenden Zinserhöhungen behutsamer vorgehen als bisher angenommen, bestätigt einer der Entscheidungsträger.
Vollmundig hatten Fed-Experten vor wenigen Wochen noch angekündigt, dass die US-Notenbank die Zinserhöhungen zügig weiter ziehen werde. Das wird zunehmend unwahrscheinlicher.
Die ultraexpansive Geldpolitik scheint eher unbeabsichtigte Nebenwirkungen als eine Inflationsrate von zwei Prozent bewirkt zu haben. Das Krisenmanagement ist zwar richtig, hinkt aber jenem der Fed hinterher.