Die Hypo-Niederösterreich-Gruppe hat 2010 deutlich weniger verdient. Schuld daran sind die Auseinandersetzungen mit der Finanzmarktaufsicht. Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) verzichtet daher auf eine Dividende.
Bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) gab es im Vorjahr 9000 Beschwerden und Anfragen von Konsumenten. Behörde hat deswegen eine „Aktion scharf“ gestartet. Informationsmängel gibt es vor allem bei Lebenspolizzen.
Der Gesetzesentwurf über den Umbau der Nationalbank (OeNB) sorgt für Konfliktstoff. Demnach muss das Finanzinstitut weiterhin 90 Prozent des Jahresgewinns an den Bund abliefern.
Laut Finanzmarktaufsicht wird beim Test die Staatshilfe berücksichtigt. Analysten gehen davon aus, dass nun auch das Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG die Belastungsprobe bestehen wird.
Forscher der ETH-Zürich haben Mini-Drohnen beigebracht, mit sich selbst Ball zu spielen. Die kleinen Flugroboter folgen dem Ball automatisch und spielen ihn wieder zurück.
Die Finanzmarktaufsicht hat eine Anfrage gestellt, aber kein offizielles Verfahren eingeleitet. Es besteht der Verdacht, dass er bei der Hypo an Bilanzmanipulationen mitgewirkt hat.
Die Übernahmekommission pocht auf eine Absenkung der 30-prozentigen Schwelle für ein Pflichtoffert und will auch die Meldegrenze für Aktienbesitz herabsetzen.
Directors' Dealings, also Aktientransaktionen von Unternehmensinsidern, können ein guter Indikator für die künftige Kursentwicklung an den Börsen sein. Für Österreich gilt das allerdings nur sehr eingeschränkt.
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