Webfreetv.com ist eine der wenigen überlebenden Firmen des seinerzeitigen Internethypes. Das ist erstaunlich: Um das kleine Unternehmen gibt es Streit ohne Ende. Das Nachsehen haben die Kleinanleger.
Die Informationspolitik von A-Tec-Chef Kovats sorgt bei Kleinanlegern für Unmut. Von Österreichs Banken ist die Raiffeisengruppe am stärksten bei A-Tec engagiert. Im Vorjahr verdiente A-Tec noch 54 Mio. Euro.
EU-Kommissar Barnier will mit einer Bankenreform die Steuerzahler aus der Pflicht nehmen: Gläubiger und Aktionäre sollen künftig an erster Stelle zur Kassa gebeten werden und Banken für mögliche Schäden aufkommen.
Was dem gemeinen Volk verboten ist, kann für Politiker durchaus erlaubt sein. Eine Gesetzeslücke erlaubt es US-Senatoren, aus Geheiminformationen Profit zu schlagen.
Das Verfahren rund um mögliche Bilanzfälschung und Untreue bei der Hypo Niederösterreich hätte eingestellt werden sollen. Aufgrund "neuer Verdachtsmomente" soll es nun doch fortgesetzt werden.
Die Beteiligung der AvW wurde am Mittwoch versteigert. AmpegaGerling hat 12,60 Euro je Aktie geboten, somit in Summe 17,9 Mio. Euro gezahlt. Finanzmarktaufsicht sowie Kartellbehörden müssen noch zustimmen.
Die Euro-Darlehen werden demnächst teurer, weil die Geldmarktzinsen steigen. Die Zinsen für Franken-Kredite bleiben dagegen deutlich niedriger, der Euro hat sich in den vergangenen Tagen wieder erholt.
Die FMA sieht sich mit einer Amtshaftungsklage wegen "Unterlassung der Aufsichtspflicht" konfrontiert. Es sei nicht ihre Aufgabe, die wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmen zu beeinflussen, rechtfertigt sich die FMA.
Die Bankenkrise ist noch lange nicht vorbei. So lange Vorstände, Aufsichtsräte und Aktionäre nicht stärker in die Pflicht genommen werden, wird sich am Risikoverhalten der Finanzbranche wenig ändern.
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