Veranlagungen. Das Verfahren der Finanzmarktaufsicht gegen die Hypo Niederösterreich wegen der Irland-Geschäfte steht vor dem Abschluss. Trotz vieler Gegengutachten konnte sich die Bank nicht durchsetzen.
„Die Banken haben die Zeche für die Banken zu zahlen und nicht der Steuerzahler“, fordert EU-Kommissar Michel Barnier im „Presse“-Interview. Laut FMA-Angaben kostete die Finanzkrise bisher 15 Billionen Dollar.
Nachdem Wifo und IHS die Konjunkturprognose angehoben haben, sollen die Mehreinnahmen des Staates zum Defizitabbau genützt werden, sagt OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny.
Gegen die 15 Billionen Dollar, die die Finanzkrise bisher kostete, seien die Kosten der Aufsicht "Peanuts", meint FMA-Chef Kurt Pribil. Die Krise sei aber noch nicht vorbei, die Marktaufsichten seien gefragt.
Nachdem sich die bisherigen Regelungen als wirkungslos erwiesen haben, gibt es beim elektronischen Geld einen neuen Anlauf. Ziel sind sichere und innovative Dienstleistungen.
Noch diese Woche sollen Ansprüche von drei Anlegern in einer Amtshaftungsklage gegen die Finanzmarkt- und Bundeswertpapier-Aufsicht gebündelt werden. Es geht erneut um angebliche Versäumnisse bei AvW.
Der griechische Unternehmer Vasileios Xeniadis ist bereit, 1,35 Milliarden Euro für die angeschlagene Hypo Alpe Adria zu bieten. Das entspricht der Summe, mit der die Republik das Unternehmen aufgefangen hat.
Gegen den Betreiber einer Kreditvermittlungsplattform wird wegen Betrugs und Veruntreuung ermittelt. Die Vorwürfe: Nachdem die Kreditvermittlung untersagt wurde, seien die Rückzahlungen der Kreditnehmer ausgeblieben.
Kriminelle sollen über die Raiffeisen Zentralbank 230 Millionen Dollar weißgewaschen haben. Die Bank reagiert gelassen: "Eine solche Transaktion wäre aufgefallen". Die Vorwürfe seien auch nicht neu.
Die Finanzmarktaufsicht hat bereits vor einem halben Jahr nach Hinweisen auf Geldwäsche bei der Raiffeisen Zentralbank gesucht. Allerdings ohne Erfolg.
Seite 202
Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.