CA Immo und Immofinanz nach abgeblasenen wechselseitigen Übernahmeplänen klar schwächer - RBI-Aktie verliert über viereinhalb Prozent, schwächster Wert im prime market
Im Kampf um einen gegenseitigen Einstieg haben weder Immofinanz noch CA Immo obsiegt. Bei Immofinanz sinkt die Kontrollschwelle für ein Pflichtoffert auf 15 Prozent.
Mit einer deutlichen Mehrheit von 71,88 Prozent haben die Immofinanz-Aktionäre am Freitag auf der außerordentlichen Hauptversammlung der vom Management beantragten Senkung der Übernahme-Kontrollschwelle von 30 auf 15 Prozent zugestimmt.
Die CA Immo verfehlte das 15-Prozent-Ziel bei Immofinanz. Diese wiederum blies überraschend das Gegenoffert zum Erwerb von 29 Prozent an der CA Immo ab.
Dadurch sollen feindliche Einstiege erschwert bzw. die Dominanz durch relativ kleine stimmberechtigte Aktienpakete in Hauptversammlungen verhindert werden.
Immofinanz-Chef Eduard Zehetner hat am Freitag beim Sonderaktionärstreffen die geplanten Maßnahmen zur Abwehr eines Takeovers verteidigt. Jetzt sei zwar der Versuch von CA Immo und O1 gescheitert, "es ist aber nicht auszuschließen, dass es weiter versucht wird", meinte Zehetner.
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