Nach dem Scheitern der Privatisierung könnte Wien doch zum Zug kommen. Man suche "nicht panikartig nach einem strategischen Investor", beteuert der polnische Premier Donald Tusk.
Auch die Niederlande sind stark in der Region engagiert. Die Staatsholding Dubai World hat über Jahre hinweg Schulden im Ausmaß von 59 Mrd. US-Dollar angehäuft. Dubai hinterlässt jedoch auch u.a. in den Niederlanden seine Spuren.
Der an Quelle Österreich interessierte Investor Martin Lenz muss heute ein Angebot vorlegen. Der heute angelaufene "größte Abverkauf Österreichs" hat indes die Server lahmgelegt.
Die Krise in Dubai wird sich maximal auf österreichische Privatpersonen auswirken, die dort Immobilien gekauft haben. Denn viele österreichische Firmen haben sich rechtzeitig aus Dubai zurückgezogen.
Im Jahr 2003 verkaufte der Staat Wohnungen im Wiener Arsenal um 32 Mio. Euro - viel zu billig, wie ein Gutachten ergibt. Buwog-Erinnerungen: Im Aufsichtsrat saß Karl Plech, Walter Meischberger lobbyierte.
Heute, Donnerstag, soll ein Sonderaufsichtsrat entscheiden, an wen die von fünf Großbanken aufgefangene Bank verkauft werden soll. Es handelt sich um den vierten Versuch, die Bank zu verkaufen.
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