Bis Ende November können die liechtensteinische Privatbank LGT und Ex-Bank-Austria-Vorstand Willi Hemetsberger die Bücher der CPB prüfen. Dann müssen sie verbindliche Offerte legen.
Heftige Proteste an den vier Opel-Standorten gegen die US-Mutter. Der GM-Verwaltungsrat hat zuvor den geplanten Verkauf von Opel an den Zulieferer Magna gestoppt und will den deutschen Autobauer nun in Eigenregie sanieren.
Otto kauft die Marke Quelle und das Versandgeschäft in Russland - damit soll das Osteuropageschäft gestärkt werden. Die Zukunft von Quelle Österreich und ihren 1000 Arbeitnehmern ist weiter offen.
Aus den meisten Ländern kommt durchwegs Zustimmung zur Entscheidung von GM, Opel doch zu behalten. Russlands Regierungschef Wladimir Putin hingegen will den "eigentümlichen Geschäftsstil" von GM künftig "berücksichtigen".
Die deutsche Politik reagiert wütend auf die Entscheidung von GM, Opel zu behalten. Dem Autokonzern steht nun ein Arbeitskampf bevor. Magna reagiert zurückhaltend.
Die Verhandlungen über eine Rettung waren weiter ergebnislos. Es gebe bereits Notfallpläne, bestätigt eine Sprecherin des AMS Oberösterreich, schließlich sind allein in der Linzer Quelle-Zentrale 900 Menschen beschäftigt.
Falls die AUA den Prozess gegen den doch-nicht-Investor Al Jaber gewinnt – wovon die AUA ausgeht –, profitiert aber nicht nur sie, sondern auch die ÖIAG, die die Klage maßgeblich unterstützt hat.
Die Belegschaft erhält zehn Prozent an "New Opel" und wird stimmberechtigter Investor. Sie verzichten dafür bis 2011 auf Lohnerhöhungen und Teile des 13./14. Gehalts, in Summe auf 530 Millionen Euro.
Quelle löst sein Geschäft auf und verkündet den "größten Ausverkauf Deutschlands". Das Internetshopping von Quelle bricht zeitweise zusammen, Regale sind binnen kurzer Zeit ausgeräumt. Quelle Österreich sucht weiter einen Investor.
Die Angebotsfrist wäre am Montag ausgelaufen, eine Entscheidung wird jetzt für spätestens Freitag erwartet. Das Weihnachtsgeschäft soll aber nicht in Gefahr sein, so ein Quelle-Sprecher.
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