Wenn Opel tatsächlich bei GM bleibt, so dürfte das den US-Konzern an die 6,1 Milliarden Dollar kosten. Außerdem wird bald ein staatlicher Kredit fällig, weitere staatliche Hilfen gibt es nur bei einem Verkauf an Magna.
Bis vor kurzem hielt die deutsche Regierung noch an Magna als künftigem Opel-Eigentümer fest. Doch nun macht sich Resignation breit: GM dürfte den deutschen Autobauer zurück in den Konzern holen.
Die Zeichen, dass General Motors Opel behalten und damit selber sanieren will, mehren sich. Das Konzept von Bieter Magna dürfte nicht angenommen werden.
Die italienische Luxuskette Mariella Burani, Großaktionärin von Don Gil, steckt in Finanznöten – nun soll ein US-Investmentfonds mit 55 Mio. Euro zur Hilfe eilen.
Wenn GM Opel doch nicht verkauft, will die Belegschaft die für die Sanierung nötigen Entgeltkürzungen doch nicht akzeptieren. Auch deutsche Politiker reagieren wütend auf den möglichen doch-nicht-Verkauf an Magna.
Im Ortszentrum verfallen wertvolle Gebäude, die Politik ist ratlos. Dort wo einst Monarchen, der Hochadel und Größen der Literatur und Musik promenierten, wirkt es heute trostlos.
Die Aktien werden gegen Wandelschuldverschreibungen, Optionsscheine und Sonderstimmrechtsaktien ausgetauscht. Auch die Corporate Governance soll verbessert werden.
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