Bis 2013 muss jeder Zehnte und damit fünf Prozent der Belegschaft gehen. Das Erdbeben in Japan verschärfte die Krise des Konzerns. Bereits im vergangenen Jahr wurden fast 18.000 Jobs gestrichen.
Die absehbare Umschuldung Griechenlands könnte eine neue Weltfinanzkrise auslösen, weil die internationalen Großbanken noch nicht so stabil sind, wie ihre schöngerechneten Bilanzen glauben machen.
Die europäische Gemeinschaftswährung gewinnt gegenüber dem Dollar bereits seit Wochen rasant an Wert. Als Hauptgrund gilt die Schuldenkrise in den Vereinigten Staaten. Sie überschattet die Sorge um Griechenland.
Über 800 Millionen sollen unter den Kunden aufgeteilt werden, die im September 2008 ihr Geld verloren hatten. Die US-Großbank hat dafür schon Polster gebildet.
Sichere Staaten wie Österreich oder Deutschland werden durch die Krise einiger Euroländer stärker zur Kasse gebeten. Das ist den Anleiheninvestoren offenbar egal.
Weil Inflation zu galoppieren beginnt, wird die Europäische Zentralbank noch diese Woche den Leitzins von ein auf 1,25 Prozent erhöhen. Wie es aussieht, wird es nicht die letzte Zinserhöhung in diesem Jahr sein.
Der slowakische Finanzminister Ivan Mikloš versteht Werner Faymanns Vorwurf nicht, wonach sein Land unsolidarisch sei. Das letztjährige EU-Hilfspaket für Griechenland sei schlicht ein großer Fehler gewesen.
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