2,3 Milliarden Dollar Staatshilfen sind verloren. Gemessen an den Vermögenswerten handelt es sich im Fall CIT um die größte Pleite eines US-Finanzhauses seit dem Zusammenbruch der Lehman Brothers.
Der in die Pleite geschlitterte US-Mittelstandsfinanzierer CIT will im Zuge eines geordneten Insolvenzverfahrens einen raschen Neustart wagen. Experten sprechen von einer "Operation am offenen Herzen".
"Die Idee, künftig eine moderne Wirtschaft mit mittelgroßen Sparkassen zu betreiben, schlägt fehl", sagt Deutsche Bank-Chef Ackermann. Größe an sich sei nicht unbedingt etwas Schlechtes, so der Bank-Chef.
Die Mittelstandsbank CIT meldet Konkurs an. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf knapp 65 Milliarden Dollar. Mit Hilfe von Investor Icahn wird ein Neustart versucht.
Grassers Ex-Mitarbeiter bekräftigte seine Aussagen vor Gericht. Ein Makler soll schon vor dem Verkauf gewusst haben, "wohin die Reise geht" und sich für Lehman Brothers ins Zeug geworfen haben.
Als großer Erfolg wird der Quasidurchbruch zum EU-Reformvertrag gefeiert. Die wichtigsten EU-Vorhaben bleiben indes auf der Strecken. So droht die längst fällige Reform der Finanzmärkte zu scheitern.
In Eurozone lag die Arbeitslosigkeit im September bei 9,7 Prozent, in der gesamten EU bei 9,2 Prozent. Österreich hat mit 4,8 Prozent den zweitniedrigsten Wert. Die meisten Arbeitslosen gibt es in Lettland.
Die Constantia Privatbank hat ein Zertifikat mit "100 Prozent Kapitalgarantie" verkauft, für das Lehman Brothers Garantiegeber war. Ein Anleger klagte erfolgreich gegen den fehlenden Hinweis auf Risiken.
Die Finanzlobby setzt sich durch. Für riskante Geschäfte sind keine strengen Auflagen geplant. Im zweiten Quartal wurden 100 Mrd. Euro neu in Hedgefonds investiert. Sie verwalten nun ein Vermögen von 1500 Mrd. Euro.
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