Grasser habe bei seiner "Entlastungsargumentation" rund um die Vorgänge beim Buwog-Verkauf viele Fragen offen gelassen, kritisieren die Grünen. Sie wollen nun eine Unterstützung der ÖVP für einen U-Ausschuss.
Exminister Grasser verteidigt den Verkauf und wirft dem Kronzeugen Lüge vor. Insgesamt sei der Buwog-Verkauf ein großer Erfolg gewesen und völlig transparent abgehandelt worden.
Der Chef der Versicherung, die beim Buwog-Verkauf mit im Boot war meint, dass Berater oder Lobbyisten bei einer öffentlichen Ausschreibung wie im vorliegenden Fall eigentlich keinen Sinn haben.
Grasser soll beim Buwog-Verkauf massiv zugunsten der Immofinanz interveniert haben. Der Ex-Finanzminister spricht von einer Hetzjagd und griff in einem Fernsehinterview alle Beteiligten seinerseits massiv an.
Dem Ex-Finanzminister werden in einer Sachverhaltsdarstellung Amtsmissbrauch, Bruch des Amtsgeheimnisses, Untreue und wettbewerbsbeschränkende Absprachen vorgeworfen.
Ein Ex-Beamter des Finanzministeriums erhebt Vorwürfe gegen Ex-Finanzminister Karl Heinz Grasser. Dieser soll sich ausdrücklich für Lehman Brothers und die Immofinanz ausgesprochen haben. Grasser kündigt Klagen an.
Der ehemalige Finanzminister will den "falschen Kronzeugen", der ihn belastet, entlarvt haben und am Montag klagen. Grasser will "keinen Cent" durch die Buwog-Geschäfte erhalten haben.
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