Laut einem Zeitungsbericht soll es Gespräche mit der deutschen Arcandor-Gruppe geben. Das Unternehmen "Meinl am Graben" bestreitet, dass verkauft wird. Man wolle im Gegenteil expandieren.
Der Gutachter ist Sachverständiger für den Bereich der sogenannten Turbo-Zertifikate und soll zusätzlich zum Gutachter Thomas Havranek arbeiten. Havranek wurde seitens der Meinl Bank bereits in Frage gestellt.
Der Banker hat während seiner Auslandsreise nach eigenen Angaben ein hochrangiges Anwalt-Team zusammengestellt, das einen Kampf um die "Reinwaschung" seines Namens führen soll. Meinl sieht sich als Opfer der öffentlichen Meinung.
Ein Anwalt widerspricht der Behauptung Meinls, dass das Geld für die Kaution nicht von ihm selbst stammt. Eine diesbezügliche Bestätigung einer Bank in Liechtenstein sei ein "Kaszettel", deshalb könne das Geld sichergestellt werden.
Julius Meinl V hat das Land verlassen. Er befindet sich auf einer "berufsbedingten Reise" in einem europäischen Land. Er hat seinen Pass vom Gericht zurückbekommen, die Reise sei "korrekt genehmigt" worden.
Das Aus für die ehemalige Meinl-Firma Power International ist besiegelt. Die Aktionäre stimmten für die Ausschüttung von 252 Millionen Euro und den Verkauf von Beteiligungen.
Anwälte Herbert Eichenseder und Christian Hausmanninger wehren sich gegen "mediale Vorverurteilung" ihres Mandanten, Julius Meinl V. Die möglicherweise irreführende Bewerbung der MEL-Papiere als "mündelsicher" wäre üblich gewesen.
Das Magazin "Format" zitiert aus dem Untersuchungshaft-Beschluss: Der Schaden sei Meinl zuzurechnen, da er "faktischer Entscheidungsträger" bei der MEL war. Meinls Anwälte nennen die Summe "absurd und nicht nachvollziehbar".
Die Expertise könnte nach Medienberichten erst im Sommer oder Herbst vorliegen. Grund: Der Sachverständige braucht länger für die Daten-Überprüfung. Meinls Verteidiger bestreitet kolportierte Schadenssummen.
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